2011
05.25

Das EHEC-Bakterium ist dank Nachrichten aktuell in aller Munde. Die Bakterien sind seit Jahren bekannt, eine Hysterie ist nicht angebracht. Dennoch sollte das Thema ernst genommen werden.EHEC steht für Enterohämorrhagische Escherichia coli. Das EHEC-Bakterium gehört zur Gruppe der bekannten Coli-Bakterien, von denen sicher jeder schon etwas gehört hat. Bei den aktuellen Meldungen handelt es sich vermutlich um einen Stamm, der besonders aggressiv ist.

Aktuell wird in Deutschland von 450 Verdachtsfällen berichtet, in einem durchschnittlichen Jahr werden 900 Fäll bekannt. Natürlich sollte die Ausbreitung ernst genommen werden, jedoch zeigen die Zahlen, daß aktuell nicht ungewöhnlich viele Personen betroffen sind. Eine Hysterie ist deshalb nicht angebracht.

 

Wie sich die Erreger verbreiten

Das Bakterium fühlt sich im Darm von Rindern besonders wohl und wird durch die Auscheidungen (Kot) verbreitet, aber auch andere Wild-, Nutz- und Haustiere können das Bakterium verbreiten. Das Bakterium ist inzwischen weltweit verbreitet.

Über den Kot können die Bakterien ins Erdreich gelangen und durch Wasser weiter verbreitet oder durch Tiere weitergetragen werden.

 

Übertragungswege

Aktuell als Auslöser in der Diskussion ist rohes ungewaschenes Gemüse. Grundlage dafür sind die erfragten Lebensgewohnheiten der befragten Patienten. Die zuständigen Behörden müssen deshalb prüfen, ob sich die Quelle oder Wege der Verbreitung nachvollziehen lassen um Schlimmeres zu verhindern.

Generell gibt es mehrere Übertragungswege:

– Verzehr kontaminierter Lebensmittel (z.B. Fleisch und Wurstwaren, Apfelmost),
– Übertragung von Mensch zu Mensch
– Kontakt mit Tieren (vor allem Wiederkäuern)

können zu einer Infektion führen.

 

Vorbeugende Maßnahmen

Zweifelsfrei ist Rohkost gesund. Da eine Hysterie nicht angebracht ist, muß man darauf nicht verzichten. Die Lebensmittel sollten in jedem Fall ausreichend gewaschen und ggf. geschält werden. Wer sicher sein will, sollte die Lebensmittel erhitzen (wobei jedoch häufig wichtige Nährstoffe verloren gehen). Bereits bei Temperaturen über 70 Grad Celsius soll das Bakterium abgetötet und damit unschädlich werden.

Da die Bakterien auch in rohem und/oder nicht ausreichend erhitztem Fleisch enthalten sein können, sollte man sich die Hände nach Verarbeitung sehr gründlich waschen. Gegenstände, die mit solchen Nahrungsmitteln in Kontakt gekommen sind (z.B. Schneidbretter, Arbeitsflächen, Teller), sollte gründlich gereinigt werden.

Wer Umgang mit Tieren hat, sollte sich danach gründlich reinigen.

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung unterstützt das Immunsystem und kann helfen die Symptome einer Infektion zu reduzieren und eine Genesung fördern.

 

Symptome und Verlauf

Die Inkubationszeit beträgt meist 2-3 Tage, in seltenen Fällen 8 Tage. Bei gesunden Menschen kann die Infektion in den meisten Fällen durch das Immunsystem bekämpft werden, in diesen Fällen zeigt sich häufig nur ein leichter Durchfall, ggf. ein wässriger Durchfall, der nach ca. 2-4 Tagen abklingt. Da der Körper in diesen Situationen viele Mineralstoffe verliert, ist es wichtig viel zu trinken und dem Körper Elektrolyte (aus der Apotheke) zusätzlich zuzuführen.

Schwere Erkrankungen ergeben sich meist bei Menschen, bei denen das Immunsystem geschwächt ist, z.B. durch aktute Erkrankungen, bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen. Auch bei Rauchern ist das Immunsystem in aller Regel geschwächt, so daß hier ein höheres Risiko zu erwarten ist.

Im Falle schwerer Erkrankungen kommen als Symptome noch hinzu: Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Blut im Stuhl, ggf. Fieber. In diesen Fällen ist ein Arztbesuch dringend anzuraten, da schwere Komplikationen auftreten können!

Update 02.06.2011

Wie erwartet handelt es sich tatsächlich um einen neuen mutierten Bakterienstamm, der besonders aggressiv ist. Er produziert 3x soviel Giftstoffe wie die bisher bekannten Bakterienstämme der EHEC-Gruppe und kann damit auch mit höherer Wahrscheinlichkeit Komplikationen herrvorrufen.

Achten Sie deshalb darauf Obst und Gemüse besonders gut zu reinigen und ggf. zu schälen und Fleich gut durchziehen zu lassen, möglichst mit Temperaturen über 70 Grad Celsius. Legen Sie auch besonderen Wert auf Hygiene in Küche und Essbereich! Bakterizid wirkende Reinigungsmittel (z.B. Chlor oder umweltfreundlichere Essigreiniger) können in diesem Fall die Hygiene unterstützen. Gehen Sie sicherheitshalber zum Arzt, wenn Sie eine starke Durchfallerkrankung haben! Es muß nicht der EHEC sein, aber das kann nur durch einen Arzt ausgeschlossen werden.

.
.Links zum Thema:

http://www.ehec.org/
http://de.wikipedia.org/wiki/Enteroh%C3%A4morrhagische_Escherichia_coli
http://www.medizinfo.de/gastro/darm/ehec.shtml

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