2018
02.07

Nur noch bis zum 23.02.2018 läuft eine Aktion bei notebooksbilliger.de, bei der Sie 50 Euro Rabatt beim Kauf eines neuen PC bekommen. Verwenden Sie bei der Bestellung rinfach den Gutscheincode  “PCX50”.

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2018
01.30

Dinoflix.de und weitere betrügerische Streaming-Webseiten

Weitere Recherchen im aktuellen Fall Dinoflix ergab, daß es zahlreiche optisch identische Webseiten gibt. Die Registrierungsdaten sind jeweils unterschiedlich, es gibt auf youtube nahezu identische Videos mit anderen Nutzernamen, die jeweils ebenfalls nur ein einiziges Video hochgeladen haben.

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2018
01.30

Radio FFH veranstaltet aktuell das Spiel “Lauschrausch“, bei dem man erraten muß wieviele Teile eines Gegenstandes auf einen Tisch fallen. Zu gewinnen sind jeweils 5.000 Euro. Gespielt wird Montag bis Freita um 7:00, 10:00, 13:00 und 16:00 Uhr. Die Gewinnspielhotline lautet 0800/00 19 72 5. Ich versuche hier die bisherigen Tips möglichst aktuell darzustellen, damit jeder bessere Chancen auf den Gewinn hat.

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2018
01.29

Dinoflix.de und weitere betrügerische Streaming-Webseiten

Seit gestern den 28.01.2018 wird von eMails mit Rechnungen von DinoFlix.de berichtet, die den Empfängern unbekannt ist. Es soll sich um einen Streamingdienst handeln. Doch die Angelegenheit ist mehr als Zweifelhaft.

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2018
01.08

Die Bundesregierung hat Anfang März 2014 beschlossen, ab Mitte 2014 das sog. DeTelefon einzuführen. Analog zur bekannten DeMail kann man zukünftig mit dem DeTelefon verschlüsselt, geschützt und nachweisbar per Telefon kommunizieren. Ab Anfang 2015 werden Gewerbetreibende dazu verpflichtet, das DeTelefon zu benutzen.

Erste Informationen zum neuen DeTelefon finden sich auf der Internetseite http://www.detelefon.de, wo man das Telefon in Kürze auch bestellen kann.

Der Antispam e.V. begrüßt die Initiative der Bundesregierung zur Stärkung der Verbraucherrechte. Das DeTelefon bietet die Möglichkeit, den Gesprächspartner am anderen Ende zweifelsfrei zu identifizieren, wozu die Möglichkeiten des neuen Personalausweises genutzt werden sollen. Da Gewerbetreibende ab kommendem Jahr das DeTelefon ausnahmslos nutzen müssen, wird durch die neue Verordnung mittelfristig der Sumpf der Telefonabzocke effektiv trocken gelegt. Zukünftig werden sich Anrufer nicht mehr hinter Scheinfirmen und Tarnnamen verstecken können und so in aller Ruhe unschuldige Opfer abzocken. Angerufene, die selber ein DeTelefon nutzen, können schnell und eindeutig feststellen, wer anruft. Somit sind auch der Strafverfolgung wirklich effektive Möglichkeiten gegeben.

Derzeit stehen zwar wegen des relativ jungen Vorstoßes der Bundesregierung nur wenige Details fest, der Antispam e.V. ist allerdings sehr zuversichtlich, dass diese Initiative Signalwirkung auch für andere Bereiche des Verbraucherschutzes haben wird.

Wenn sich neue Details zum DeTelefon ergeben, werden wir hier berichten.

[Nachtrag:] Bei dieser Aktion handelt es sich um den Antispam-Aprilscherz 2014. Die Bundesregierung hat nichts derartiges beschlossen (auch wenn die Idee sicherlich ganz nett ist). Die verlinkte Webseite wurde vom Antispam e.V. erstellt, um hier auf eine (vermeintlich) externe Quelle verweisen zu können. Wir hoffen, Ihr hattet Spaß an der Idee!

Article source: http://www.antispam-ev.de/news/index.php?/archives/315-Aprilscherz-Antispam-e.V.-begrt-die-Einfhrung-des-DeTelefons.html

2018
01.08

Laut Creditreform ist der “Konsum auf Pump” schuld

Laut Meldungen in etlichen Tageszeitungen (u.a. die WELT, =Online-Artikel), wo auf Statistiken des Wirtschaftsauskunftverbundes Creditreform Bezug genommen wird, steigt in Deutschland die Überschuldung der privaten Haushalte stark an. Jeder zehnte erwachsene Deutsche sei überschuldet. Viele Menschen, die erst nur durch Zahlungsstörungen wegen Konsumentenkrediten auffällig wurden, seien inzwischen in eine massive Schuldenkrise gestürzt.

Dieses Phänomen ist von mehreren Seiten zu beleuchten.

Neben den Betroffenen selbst, die oft dadurch auffallen, dass sie nicht realistisch rechnen können und auf die Blendungen der Werbung hereinfallen, gibt es mehrere Einflüsse.

Zum einen ist die besondere Aggressivität der Werbung für elektronische Konsumgüter zu nennen. Den Verbrauchern wird suggeriert, man sei nur “in”, wenn man jedes Jahr das neueste Smartphone, den neuesten Tablet-PC “sich hole“, und angeblich fange der “Fernsehgenuss” in einem 6 Quadratmeter großen Wohnzimmer zwangsläufig erst bei einem Breitband-Flachbildschirm mit Diagonale nicht unter 4 Metern an – um es mal überspitzt zu formulieren.

Bezahlen darf der Verbraucher den Elektroschrott dann mit den vielfach in den Geiz-ist-Geil-Ketten angebotenen “0-Prozent-Finanzierungen”. Der Kaufrausch wird mit einer aggressiven Kreditpolitik massiv angeheizt. Solange nicht ein Negativeintrag bei der Schufa oder bei Creditreform u.a. zu finden ist, und solange irgend ein regelmäßiges Einkommen über der Pfändungsfreigrenze angegeben wird, werden die Kredite problemlos bewilligt. Die Abzahlungen laufen dann mit brutaler Regelmäßigkeit jahrelang, für Dinge, die dann nicht selten nach Ablauf der Gewährleistung längst defekt sind (“Hilfe, mein Handy ist in die Toilette gefallen, muss ich jetzt trotzdem noch die Raten zahlen?”). Bei beginnenden Zahlungsstörungen werden dann aber sofort rabiat die Kredite gekündigt und die Restsummen zur sofortigen Zahlung fällig gestellt. Ohne jeden “smarten” Ãœbergang beginnt sofort der allfällige Zirkus mit Inkasso und gerichtlichem Mahnverfahren. Geiz ist dann ganz plötzlich gar nicht mehr geil.

Die größte Mitverantwortung an der Ãœberschuldungssituation haben aber die Banken. Es werden den Verbrauchern auf ihren Girokonten Ãœberziehungskredite gewährt, die i.d.R. unrealistisch hoch sind, vor allem bezüglich der Verbraucher mit prekärer Einkommenssituation. Durch die laxe Praxis mit der “problemlosen” Ãœberziehung werden vor allem Verbraucher aus prekären Verhältnissen dazu verleitet, drastisch über ihre Verhältnisse zu leben. Das Konto ist schon am Limit, und immer noch wird ein neuer Ratenkredit aufgenommen, denn es muss ja das neue Daddel-Wisch-Eierfon 6 her, und der Urlaub auf Malle wird ebenfalls mit dem “Easy-Itzi-Bitzi-Travel-Kredit” fremdfinanziert.

Wenn dann nur noch die Waschmaschine kaputt geht oder das Auto einen Getriebeschaden bekommt, fängt das Heulen und Wehklagen an. Und dann hat leider der Arbeitgeber einen betriebsbedingten Auftrags-Engpass und kündigt das Arbeitsverhältnis. Und schwupps, steckt der Betroffene in der ausweglosen Schuldenfalle.

Die vorher ach so freigiebigen Banken werden jetzt ohne jeden smarten Ãœbergang plötzlich rabiat. Die Software der Banken registriert anhand des verminderten Monatseinkommens einen neuen “Problembären”, der Dispo-Kredit wird übergangslos gekündigt und zur sofortigen Zahlung fällig gestellt. Wie der Problembär das dann von einem Moment auf den anderen stemmen soll, danach wird vorsichtshalber nicht gefragt.

Jetzt beginnt dann prompt auch die große Stunde der Inkasso-Profiteure zu schlagen, damit auch die sich noch ihr fettes Stück vom Kuchen sichern. Sie überdecken die Betroffenen mit einem Hagel aus immer neuen Inkassomahnungen, es werden nicht selten dabei auch völlig überzogene Kosten in Rechnung gestellt. Ãœberzogene Inkassogebühren jenseits der Vorgaben aus RDG und RVG, “Kontoführungsgebühren”, “Umsatzsteuer”, obwohl der Gläubiger berechtigt zum Vorsteuerabzug ist, “Ermittlungsgebühren”, obwohl der Schuldner nicht unbekannt verzogen ist und es da folglich gar nichts zu ermitteln gibt. Solche miesen Praktiken sind leider weit verbreitet, auch bei den sogenannten “seriösen” Büros. Damit werden die ursprünglichen Hauptforderungen noch weiter aufgeladen. Die weitgehend rechtsunkundigen prekären Schuldner versuchen, so lange es irgend geht, den Forderungen nachzukommen. Bis sie den Ãœberblick verlieren und wirklich nichts mehr geht. Inkassobüros tragen meiner Ansicht nach nichts, aber auch gar nichts dazu bei, das Ãœberschuldungsproblem zu entschärfen. Im Gegenteil gießen auch sie noch weiteres Öl ins Feuer und beschleunigen noch den Abstieg der Betroffenen in die Schuldenspirale. Bis dass ein vollends überschuldeter Probembär auch beim 27. Inkassobrief nichts mehr zahlen kann und nichts mehr zahlen wird. Darauf hat ein seröses Inkassobüro dann natürlich eine geniale Antwort: richtig – den 28. Drohbrief, inklusive Angebot zur Unterzeichnung der “Ratenzahlungsvereinbarung”, die der Problembär dann auch problemlos unterzeichnet, obwohl er die Raten eh nicht stemmen kann. Bezahlen wird diesen Affenzirkus selbstverständlich irgendwann nur noch der Gläubiger selbst – aber das muss man dem ja nicht gleich unter die Nase binden.

Das Ãœberschuldungsproblem hat also mehrere Facetten. Die Banken könnten sich Gedanken darüber machen, ob es nicht sinnvoll wäre, schrittweise zumindest bei den Neuverträgen die Ãœberziehungslimits strenger zu setzen. Die Konsumwirtschaft könnte überlegen, ob die aggressive Werbung (“Hol Dir das neue XYZ…”) wirklich in dieser Form sein muss, und ob nicht die laxe Vergabe von Ratenkrediten auf den Prüfstand gehört. Inkassobüros könnten sich so langsam einmal mit den veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen laut RDG bezüglich der Informationspflichten beim Forderungseinzug vertraut machen.

Sie alle könnten sich Gedanken machen. Aber höchstwahrscheinlich – dafür spricht jedenfalls alle bundesdeutsche jahrzehntelange Lebenserfahrung – werden sie das wohl nicht tun.

Dann aber sollen sie alle sich auch nicht über die steigende Überschuldung beklagen. Sie sollen einfach nur die Heulerei bleiben lassen. Die Probleme sind hausgemacht, und sie wären vermeidbar.

Article source: http://www.antispam-ev.de/news/index.php?/archives/317-berschuldung-in-Deutschland-wchst.html

2018
01.08

Man will “keine Zensurgelüste wecken”

Wie auf heise.de zu lesen ist, gibt es harsche Kritik sowohl von dort, als auch vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), als auch seitens der renommierten britischen Anti-Spam-Plattform spamhaus.org wegen der äußerst liberalen Geschäftspolitik der deutschen DENIC sowie der österreichischen NIC.at.
=Artikel auf heise online über das Gebaren von DENIC und NIC.at

Was sind DENIC und NIC.at?

Das sind sogenannte “Registries”. Solche Registries werden vom internationalen Dachverband der Domainregistrare (ICANN) dazu ermächtigt, die Vergabe von länderspezifischen Internetdomains zu kontrollieren. So soll – theoretisch – die DENIC ein Auge auf die Vergabe deutscher Domains mit der Endung “.de” haben, während sich NIC.at um österreichische Domains mit der Endung “.at” kümmern soll.

Diese beiden Registries sind nun in die Kritik geraten, weil sie es offenkundig gegen Zahlung von Lizenzgebühren weltweit einer Unzahl von Registraren ermöglichen, diese Domains unter “.de” und “.at” einzurichten, sich jedoch nur sehr unzureichend darum kümmern, dass die eigentlich gültigen Vergaberichtlinien für die Einrichtung von Domains von diesen Registraren auch wirklich eingehalten werden.

Sprich: dass diese Registrare auch dafür sorgen, dass ihre Kunden die Domains nicht für kriminelle Zwecke oder für Spam nutzen, und vor allem: dass die Kunden stimmige, nachvollziehbare Angaben dahingehend machen, wer als Besitzer der Domain rechtlich für diese verantwortlich ist.

Hieran fehlt es leider bei sehr vielen Domains unter “.de” und “.at”. So führt heise.de ein Beispiel der offenkundigen Phishing-Domain namens “postbank-zentrale.de” an, die – trotz zumindest anzunehmender Beschwerden an die DENIC! – auch heute am 20.08.2015 nach wie vor völlig ungestört am Netz ist.

Die Domain wurde offenkundig unter Falschangaben angemeldet, z.B. ist eine Firma namens “Ferdibremen GmbH” im Online-Handelsregister nicht aufzufinden.

Gleichwohl empfindet es die DENIC, allen voran der Geschäftsführer Jörg S., offenkundig als “Zensur”, eine solche mit ersichtlichen Falschdaten und sofort erkennbar betrügerischen Absichten eingerichtete Domain abzuschalten. Man warne davor, “Zensurgelüste zu wecken”, man wolle “keine Schnellschüsse”, man wolle “keine unbeteiligten Domaininhaber aus dem Netz kicken”.

Zu Recht empfindet der Heise-Verlag diese Aussagen als unakzeptabel. Die Kritik deckt sich vollkommen mit dem, was die Mitglieder das Vereins Antispam e.V. seit Jahren beobachten.

Die Registrare, bei denen solche Domains eingerichtet wurden, reagieren nicht auf Beschwerden. Spätestens jetzt wäre es Aufgabe von DENIC und NIC.at, tätig zu werden. Das tun diese jedoch nicht, bzw. nur sehr schleppend.

Von der DENIC ist beispielsweise bekannt, dass sie vom Beschwerdeführer auch noch verlangt, selbst bei einer offenkundig falschen Adressangabe des “Domainbesitzers” – wenn es z.B. am angegebenen Ort die genannte Straße gar nicht gibt – einen Zustellversuch an diese Adresse zu unternehmen. Wohlgemerkt: die DENIC tut dies nicht etwa selbst, sondern sie verlangt dies auch noch vom Beschwerdeführer. Erst wenn dieser dann der DENIC den – natürlich – zurückgekommenen Umschlag auf dem Silbertablett präsentiert, geruht die DENIC, eventuell Maßnahmen zur Abschaltung in die Wege zu leiten – das aber auch nur schön langsam und sachte. Wahrscheinlich erst im Rahmen der nächsten Planfeststellungssitzung des Unterausschusses IV/a für die Ermittlung eines eventuell möglichen Handlungsbedarfs.

Die oft dubiosen Registrare, die massenhaft gegen die internationalen Vergaberichtlinien verstoßen, brauchen wohl nur in den seltensten Fällen zu befürchten, durch die DENIC von der Vergabe von “.de”-Domains ausgesperrt zu werden. Das passiert so gut wie nicht, auch nicht in den Fällen, wo sich Fälle mißbräuchlicher Registrierungen auffällig häufen. Solange fleißig die Lizenzgebühren an die DENIC fließen, übt man sich dort weiterhin in der sattsam bekannten Nachtwächter-Mentalität.

In einer Zeit, in der viele Politiker den sogenannten “rechtsfreien Raum Internet” beklagen, sollte vielleicht einmal ein politisches Augenmerk auf solche Zustände gelegt werden.

Den Nachtwächtern mag die massive öffentliche Kritik vom Heise-Verlag, seitens des BSI, seitens Spamhaus.org, seitens des Vereins Antispam e.V. vielleicht am Allerwertesten vorbeigehen. Jedoch wundert es uns, warum bisher noch nicht ein einziger Fall einer Unterlassungsklage unter dem Argument einer Mitstörerhaftung gegen DENIC oder NIC.at beobachtet wurde. Wo doch durchaus in verschiedenen Fällen z.B. Webhoster wiederholt gerichtlich wegen Spam in Mitstörerhaftung genommen wurden, darf man einen solchen Anspruch unserer Ansicht nach eigentlich zu Recht zumindest in den Fällen annehmen, wo DENIC oder NIC.at trotz Kenntnisnahme schleppend oder gar nicht reagieren.

Noch interessanter würde es womöglich, wenn einmal eine vom Phishing betroffene Bank oder von einer Hacker-Attacke betroffenes Unternehmen (Botnetz!) die DENIC oder die NIC.at wegen Verschleppung einer Abhilfe trotz Kenntnis bei kriminellen .de- oder .at-Domains auf Schadenersatz verklagen würde. Ob die absurden Einlassungen der Geschäftsführer vor einem Landgericht noch Bestand hätten, das wäre wohl zweifelhaft.

Vielleicht würde ja das endlich einmal für eine längst überfällige Schnappatmung in bestimmten Führungsetagen sorgen und womöglich sogar Gelüste hinsichtlich eines Verantwortungsbewusstseins wecken.

Article source: http://www.antispam-ev.de/news/index.php?/archives/319-DENIC-und-NIC.at-ermglichen-Spammern-und-Gangstern-ein-feucht-frhliches-Biotop-und-sie-finden-es-richtig-so..html